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Solarenergie bietet die Chance, das Prinzip Nachhaltigkeit täglich in die Tat umzusetzen. Eine Solaranlage auf dem Dach ist sichtbares Zeichen für das zukunftsorientierte Verhalten des Betreibers. Andere reden nur, Besitzer von Solaranlagen handeln - sie haben die Zeichen der Zeit erkannt!
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Mit einer Photovoltaikanlage gewinnt man effizient Strom aus der Sonne - ganz egal, wo Sie sich in Deutschland befinden. Der so gewonnene Strom wird eingespeist. Sie erhalten dafür die gesetzlich geregelte Vergütung. Es ist egal, wie groß Sie die Solarstromanlage wählen, da Sie weiterhin am öffentlichen Stromnetz hängen. Sie speisen die Energie ein, die Sie gewinnen und beziehen die Menge die Sie benötigen.
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Ist mein Haus für eine Fotovoltaikanlage geeignet? Die Stärke der Sonnen-Einstrahlung in Deutschland ist in allen Regionen des Landes groß genug, um Fotovoltaikanlagen sinnvoll zu betreiben. Grundsätzlich können Fotovoltaikanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser, Giebel, Antennen und ähnliches sollten aber vermieden werden, da sie den Stromertrag deutlich reduzieren.
Wie viel Energie produziert eine Fotovoltaikanlage? Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden ein Energieertrag von 750 bis 850 kWh pro Kilowatt-peak installierter Leistung der Anlage und Jahr. Wenn der Solarstrom in das Stromnetz eingespeist wird, muss er vom Energieversorger nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 20 Jahre lang mit einem Grundbetrag von mindestens 45,7 Cent/kW vergütet werden.
Muss Solarstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden? Nein, der Strom kann auch im eigenen Haushalt verbraucht und nur der Überschuss ins Netz eingespeist werden. Wirtschaftlich interessant ist angesichts der günstigen Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aber nur die komplette Einspeisung (Netzgekoppelte Anlage). Darüber hinaus kann Solarstrom direkt dort genutzt werden, wo kein Netzanschluss vorhanden ist, zum Beispiel für solare Gartenlampen, solare Teichpumpen oder elektronische Kleingeräte. Diese so genannten Inselanlagen werden oft mit einem Akku als Energiespeicher ausgestattet.
Wie hoch ist die Lebensdauer einer Fotovoltaikanlage? Die Hersteller von Solarmodulen bieten inzwischen Garantien zwischen 10 und 25 Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer von Fotovoltaikmodulen liegt bei 30-40 Jahren. Generell ist eine Fotovoltaikanlage sehr wartungs- und störungsarm. Lediglich die Wechselrichter müssen in der Regel nach ungefähr 10 Jahren erneuert werden.
Kann Hagelschlag die Module zerstören? Generell sind die Module sehr gut gegen Hagelschlag geschützt. Das verwendete Spezialglas ist gehärtet und das Modul wird zu Testzwecken mit Eiskugeln beschossen. Diese Tests nach IEC-Norm werden durchgeführt mit Eiskugeln von 12,5 mm bis zu 75 mm Durchmesser. Die Auftreffgeschwindigkeit beträgt im Maximum 140 km/h. Die Wahrscheinlichkeit, dass Module durch Hagelschlag zerstört werden, ist relativ gering.
Kann ein Blitzschlag die Anlage zerstören? Ja. Ein direkter Blitzeinschlag wird die Anlage zerstören. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitztreffers wird allerdings auch durch eine Solaranlage nicht erhöht. Wahrscheinlicher ist, dass die Solaranlage durch einen Blitzschlag in der Nähe eine Überspannung induziert bekommt. Diese Überspannungen können die Anlagen zerstören. Deshalb werden in SolarWorld Bausätzen Überspannungsableiter integriert im Wechselrichter geliefert.
Was ist mit Verschmutzung der Module? Bei einem Neigungswinkel der Solarstromanlage >20° aus der Horizontalen regnen die Module selbständig sauber. Man spricht vom Selbstreinigungseffekt der Module. Wenn viele Bäume in der Nähe stehen und sich Blätter auf den Modulen sammeln, sollten diese möglichst schnell entfernt werden. Schon die Verschattung einzelner Zellen eines Moduls kann zu erheblichen Ertragsverlusten führen.
Muss die Anlage gewartet werden? Solarstromanlagen benötigen generell keine oder nur sehr wenig Wartung. Es existieren keine rotierenden Teile, Lager oder sonstige wartungsintensive Bauteile. Es empfiehlt sich, durch regelmäßige Kontrolle des Einspeisezählers oder Bilanzierung mit Computer/Datenlogger die Ertragswerte auf Plausibilität zu prüfen, um eventuelle Ausfälle der Anlage schnellstmöglich zu erkennen.
Muss eine Fotovoltaikanlage baulich genehmigt werden? Der Einbau einer Solaranlage bedarf in Deutschland grundsätzlich keiner Baugenehmigung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist jedoch eine Genehmigung des Denkmalschutzbeauftragten notwendig. Einen rechtlichen Anspruch auf eine solche Genehmigung gibt es nicht. Einige Fördermittelgeber verlangen eine städtebauliche Stellungnahme.
Wie teuer ist eine Fotovoltaikanlage? Derzeit werden Preise zwischen 6.650 und 9.200 Euro pro kWp Leistung (entspricht ca. 10 qm Fläche, ausreichend für ein Einfamilienhaus) inklusive Installation und Mehrwertsteuer genannt. Ab einer Anlagengröße von 5 kWp sinken die Preise auf 6.100 - 7.670 Euro pro kWp.
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